
Wein gehört zu einem guten Essen einfach dazu. Wein zu Speisen genossen, hebt nicht nur den Genuss, sondern fördert die Magen- und Darmfunktion und trägt damit entscheidend zu Wohlbefinden und Gesundheit bei. Insbesondere die Stunden nach dem Essen sind für die Gesundheit mitentscheidend. Nach einer Mahlzeit steigen Stoffe im Blut an, die über das gleichzeitig ansteigende Insulin in sehr viel kleinere Partikel zerlegt werden. Diese oxidieren besonders schnell und schädigen in diesem Zustand direkt die Gefäße. Insulinresistente Menschen, also viele Millionen von übergewichtigen bewegungsarmen Menschen, sind davon besonders betroffen.
Deshalb sollte man bei einem opulenten Essen keinesfalls auf Wein verzichten. Wenn man zu den Mahlzeiten ein oder zwei Gläser eines an Antioxidantien beziehungsweise Polyphenolen reichen Weines trinkt - was zumeist auf Rotwein hinausläuft -, erhöht sich das antioxidative Potenzial im Blut derartig, dass der zuvor beschriebene bedrohliche oxidative Stress neutralisiert werden kann.
Zweifelsohne kann übermäßiger Weingenuss auch ungesund sein. Es ist aber bekannt, dass in den Ländern, in denen der Konsum am höchsten ist, wird Wein überwiegend zum Essen konsumiert. Diese Ess- und Trinkkultur der Mittelmeerländer bürgert sich erfreulicherweise nach und nach auch in unseren Breiten ein. 
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