
Zwei Gläschen Sekt pro Tag bringen nicht nur den Kreislauf in Schwung sondern verbessern auch die Gefäßfunktion und sind eine Stärkung fürs Herz.
Ernährungswissenschaftler um Jeremy Spencer von der University of Reading wollten wissen, ob Sekt ähnlich auf Herz und Kreislauf wirkt wie Rotwein, den bereits zahlreiche Studien in dieser Hinsicht untersucht haben. Tatsächlich fanden die Forscher heraus, dass Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe aus den Trauben) im Sekt die Konzentration von Stickoxid im Blut erhöhen. Dieses natürlich vorkommende Gas ist wichtig für den Blutdruck und einen zügigen Blutfluss durch die Adern. Polyphenole, die der Sekt in den Kreislauf schwemmt, verlangsamen den Abtransport von Stickoxid aus dem Blut. Das Gas kann seine positive Wirkung dadurch länger ausüben und auf diesem Weg die Gefäße stärken. Sekt wirkt daher nach Meinung von Jeremy Spencer und Kollegen ebenso gut wie Rotwein.
Das Team um Jeremy Spencer verglich in einer placebokontrollierten Studie die gefäßerweiternde Wirkung von Sekt und einem chemischen Gemisch aus Alkohol, Kohlenhydraten und Fruchtsäure. Nach vier und acht Stunden zeigte nur der Sekt eine gefäßerweiternde Wirkung, nicht aber das Alkoholgemisch.
Zwei Gläschen Sekt am Tag halten die Forscher für eine verträgliche und ausreichende Menge, um dazu beizutragen, hohen Blutdruck zu senken und Blutgerinnsel zu verhindern. „Wir rufen selbstverständlich zu einem sehr maßvollen Umgang mit Alkohol auf. Aber die Entdeckung, dass Sekt zur Gesundheit von Herz und Kreislauf beitragen kann, halten wir für ausgesprochen spannend.“ Inwiefern er auf diese Art Herzinfarkt und Schlaganfall verhüten kann, müssten allerdings weitere Studien erst noch untersuchen.
(Quelle: Forum Wein und Gesundheit) 
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