
Moderater Alkoholgenuß – besonders in Form von Wein – sorgt für einen „Schutzeffekt“ gegen Herz-Kreislauferkrankungen. Dies stellte Prof. Dr. Markus Flesch, Kardiologe und Chefarzt im Marienkrankenhaus Soest, in einem Vortrag fest.
Dies gilt sowohl für Gesunde als auch – das ist neu - für Risikopatienten. Flesch stellt klar: "Auch Hypertoniker, Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Diabetiker profitieren von regelmäßigem mäßigen Konsum alkoholischer Getränke." Dabei verwies er auch auf seine eigenen Forschungsergebnisse aus der "Köln-Ahr-Diabetes-Wein-Studie". Ein mehrwöchiger Konsum von deutschem Rot – und Weißwein führte bei Diabetikern zu einer Zunahme der Zahl zirkulierender Stammzellen (endothelialer Progenitorzellen) und zu einer Verbesserung der Gefäßfunktion.
In vielen Studien schneiden Weintrinker gesundheitlich besser ab als Bier- oder Spirituosenkonsumenten. Dabei stellt sich die Frage, ob für diese Effekte das Getränk selbst oder der „Konsument“ bzw. unterschiedliche Trinkgewohnheiten verantwortlich sind.
Moderater Weingenuss passt besonders gut zu einer gesunden Ernährung und kann neben dem Nichtrauchen sowie einer regelmäßigen körperliche Aktivität als Bestandteil eines präventiv wirksamen Lebensstils betrachtet werden. 
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